Psychotherapeutische Tanztherapie

Die Tanztherapie ist ein Psychotherapie-Verfahren, welches den Tanz als künstlerisches Element einsetzt, um über den Körper einen Zugang zu persönlichen Themen zu ebnen.

Es basiert auf der gegenseitigen Beeinflussung, bzw. auf der Wechselwirkung zwischen dem Körper und der Seele. Das Ziel ist die Förderung der körperlichen, geistigen und emotionalen Integration. Gerade in Krisen – oder Krankheitssituationen unterstützt die Tanztherapie und hilft, Heilungsprozesse zu initiieren.

Durch das Wiedererleben früherer und unbewusster Verhaltensmuster bietet die Tanztherapie Zeit für die Erinnerung und ermöglicht den Zugang zu vergessenen Themen und lässt Raum zur Verarbeitung dieser Prozesse. Nicht das Erlernen vorgegebener Tanztechniken steht im Vordergrund, sondern der Dialog mit dem Gegenüber und der persönliche Ausdruck.

Tanztherapie hilft, den Körper und dessen Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren und alle Bewegungsmöglichkeiten ergreifen zu können und diese auch auf das Leben zu übertragen.

 

Zur Stabilisierung und bei Erkrankungen -ob in der Einzeltherapie oder in der Gruppe- fördert diese Form der Psychotherapie die Heilungsprozesse.

 

Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Voraussetzung ist lediglich ein Interesse, über den Körper (neue) Erfahrungen zu machen.

 

In der Einzeltherapie kommen unter anderem auch körpertherapeutische Methoden zur Anwendung. Der Körper als "Material", bzw. Medium, der wahrnimmt, der aufnimmt, der rückmeldet und der in das Kommunikationsfeld eintritt.

 

Bilder aus www.btd-tanztherapie.de